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Referenz · 30. März 2026

Datenplattform für einen Energieversorger: Lastprognosen produktiv im KRITIS-Umfeld

Wie ein regionaler Energieversorger mit rund 400 Mitarbeitenden auf Microsoft Fabric eine zentrale Datenplattform aufgebaut hat und Lastprognosen heute produktiv betreibt.

Von TEQWERK Team · Branche: Energie

Beispielinhalt zur Veranschaulichung der neuen Inhaltsbereiche.

Ausgangslage.

Ein regionaler Energieversorger mit rund 400 Mitarbeitenden wollte den nächsten Schritt gehen: eigene Prognosemodelle für Lastprognosen und Netzplanung. Die Realität sah anders aus. Verbrauchs-, Netz- und Marktdaten lagen in getrennten Systemen, das Reporting war Handarbeit in Excel, und eine Plattform, auf der Modelle verlässlich laufen könnten, fehlte vollständig. Hinzu kam die regulatorische Dimension: Als KRITIS-nahes Unternehmen waren die Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit entsprechend hoch. Eine Datenplattform, die im Audit nicht besteht, wäre wertlos gewesen. Gesucht war also kein Proof of Concept, sondern ein belastbares Fundament für den produktiven Betrieb.

Lösung.

Wir haben gemeinsam mit dem internen Team eine zentrale Datenplattform auf Basis von Microsoft Fabric aufgebaut: vollständig per Infrastructure as Code provisioniert, mit klaren Datenzonen und sauberen Zugriffskonzepten. Darauf aufsetzend entstand eine MLOps-Strecke, mit der das Data-Team Prognosemodelle versioniert trainiert, gegen definierte Qualitätskriterien prüft und kontrolliert in Produktion bringt. Compliance war dabei kein nachgelagerter Punkt, sondern Teil der Architektur: Security- und Compliance-Anforderungen sind als Policy as Code verankert und mit dem internen ISMS abgestimmt. Jede Änderung an der Plattform ist versioniert und nachvollziehbar — vom ersten Commit an. Architekturentscheidungen haben wir in gemeinsamen Workshops getroffen, nicht hinter verschlossenen Türen.

Ergebnis.

Die ersten Lastprognosemodelle laufen produktiv und versorgen Netzplanung und Einkauf mit täglichen Vorhersagen. Standardreports entstehen automatisiert statt manuell in Excel. Und die Auditfähigkeit ist kein Kraftakt mehr: Dank durchgängiger Nachvollziehbarkeit lassen sich Prüfungen in solchen Konstellationen typischerweise deutlich schneller bedienen als zuvor. Genauso wichtig: Das Data-Team bindet neue Datenquellen und Modelle inzwischen eigenständig an. Die Plattform wächst mit den Anforderungen, nicht an ihnen vorbei. Wir begleiten die Weiterentwicklung weiter als Partner, in dem Umfang, den das Team braucht.

„Wir haben zum ersten Mal eine Datenbasis, der alle vertrauen. Die Diskussionen drehen sich jetzt um Entscheidungen, nicht mehr um Zahlen.” — Leitung Netzwirtschaft

Beispielhaftes, anonymisiertes Szenario aus typischen Projektkonstellationen — keine Kundenreferenz mit Namensnennung.

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