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Referenz · 5. Mai 2026

Interne Developer Platform mit FinOps: Platform Engineering für einen SaaS-Anbieter

Wie ein wachsender SaaS-Anbieter mit rund 120 Mitarbeitenden Deployments standardisiert und Cloud-Kosten wieder steuerbar gemacht hat, ohne die Autonomie der Teams zu opfern.

Von TEQWERK Team · Branche: Software & SaaS

Beispielinhalt zur Veranschaulichung der neuen Inhaltsbereiche.

Ausgangslage.

Ein SaaS-Anbieter mit rund 120 Mitarbeitenden war schnell gewachsen — schneller als seine Infrastruktur. Jedes Produktteam betrieb sein eigenes Cloud-Setup: unterschiedliche Toolchains, handgepflegte Umgebungen und Deployments, die je nach Team Minuten oder Tage dauerten. Die Cloud-Rechnung stieg Monat für Monat, doch niemand konnte im Detail erklären, wofür. Das Onboarding neuer Engineers dauerte Wochen, weil jedes Team seine Umgebung anders aufgebaut hatte. Die Engineering-Leitung stand vor einem Dilemma: standardisieren, ohne die Autonomie zu verlieren, die die Teams schnell gemacht hatte.

Lösung.

Gemeinsam mit den Teams haben wir eine interne Developer Platform auf Kubernetes aufgebaut: wiederverwendbare Terraform-Module, GitOps-Deployments mit Argo CD und Self-Service-Umgebungen statt manueller Tickets. Die Plattform schreibt nicht vor, was die Teams bauen; sie standardisiert, wie es in Produktion kommt. Parallel haben wir FinOps etabliert: durchgängiges Tagging, Budgets je Team und monatliche FinOps-Reviews, in denen Kostenentscheidungen dorthin wandern, wo die Kosten entstehen. Nach dem Go-live war für uns nicht Schluss: Im Rahmen unserer Managed Services betreiben wir die Plattform heute gemeinsam mit dem Kunden weiter, übernehmen Monitoring und Incident Management und entwickeln die Module iterativ fort. Eine Plattform ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein Produkt, das gepflegt werden will.

Ergebnis.

Neue Services gehen heute über standardisierte Pipelines live, statt in jedem Team neu erfunden zu werden. Die Cloud-Kosten sind je Produkt transparent zuordenbar, und die monatlichen Reviews machen aus der Cloud-Rechnung ein Steuerungsinstrument. Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich sind in solchen Konstellationen ein typischer Rahmen; entscheidender ist aus unserer Sicht, dass die Kosten wieder steuerbar sind. Und die Autonomie der Teams? Ist geblieben. Sie entscheiden weiter selbst, was sie bauen, nur eben auf einem gemeinsamen Fundament, das jemand verlässlich betreibt.

„Die Plattform hat uns nicht langsamer gemacht, sondern die Reibung entfernt. Und zum ersten Mal verstehen wir unsere eigene Cloud-Rechnung.” — Engineering-Leitung des Anbieters

Beispielhaftes, anonymisiertes Szenario aus typischen Projektkonstellationen — keine Kundenreferenz mit Namensnennung.

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